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Am Reformationssonntag lädt die Kirchgemeinde Russikon zum Reformationsfest ein. Vor 500 Jahren begann die Reformation durch Huldrych Zwingli in Zürich. Von dort breitete sie sich im ganzen Kanton und der Region aus. In Russikon war zu dieser Zeit Jakob Fridöri Priester, er wurde wegen seiner Herkunft «Toggenburger» genannt. Er war ein Sohn des vorherigen Priesters Johann Fridöri und übernahm die Pfarrstelle seines Vaters 1498. Man kann sich vorstellen, dass er über die Reformation und die nun neue Möglichkeit der Heirat für Pfarrer froh war, da er ja selbst erlebt hatte, wie es sein musste als uneheliches Priesterkind aufzuwachsen. 1528 nahmen der Pfarrer Jakob Fridöri und der Pfarrhelfer Ulrich Kramer an der ersten Synode der Zürcher Kirche teil. Ulrich Kramer starb einige Jahre später in den Kappeler Kriegen.

Im Gottesdienst am Reformationsfest steht die Person von Huldrych Zwingli im Vordergrund. Beim anschliessenden Wurstessen wird des historischen Wurstessens in der Fastenzeit bei Buchdrucker Christoph Froschauer gedacht. Die Menschen liessen sich nicht mehr von der röm. - kath. Kirche vorschreiben, wann sie fasten sollten. Die Wurst wird nach einem Originalrezept extra für diesen Anlass hergestellt. Der Rückbezug auf die Bibel und ihre Übersetzung ins Deutsche war für die Reformation wesentlich. Deshalb wird es am Nachmittag ein «Bibelmarathon» in der Kirche geben: Leute aus Russikon lesen in der Kirche 6 Stunden am Stück aus der Bibel vor. Es besteht jederzeit die Gelegenheit zum Zuhören: Man kann kommen und gehen, wann immer man möchte. Die ganze Bevölkerung ist eingeladen, am Reformationsfest teilzunehmen.

Sonntag, 5. November:
Gottesdienst mit Abendmahl und dem Chörli: 9.30 Uhr
Reformationswurstessen: ab 10.30 Uhr (Unkostenbeitrag)
Bibelmarathon in Kirche: 12.00 -18.00 Uhr

 
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